Werdegang / Ausbildung: 
Mansour Ciss Kanakassy schloss seine Ausbildung am „Institut National des Arts du Senegal“ 1977 mit einer Bildhauermeisterklasse ab. Gemeinsam mit Baruch Gottlieb und Christian Hannusek gründete er im Jahr 2001 in Berlin das Laboratoire Déberlinisation, ein Kunstprojekt, das sich als Beitrag zum Nord-Süd-Dialog versteht und sich zum Ziel gesetzt hat, eine Diskussion über die postkolonialen Gegebenheiten in Afrika anzuregen. Zu den aktuellen Projekten des Konzept- und Medien-Künstlers zählen neben dem „Global Pass“, einem fiktiven, für alle Menschen gültigen Reisedokument, das Projekt „Afro“, die fiktive gemeinsame Währung der Afrikanischen Staaten.
Wichtige Projekte / Ausstellungen: 
Zuletzt stellte Mansour Ciss Kanakassy an unterschiedlichen Orten in Deutschland aus, darunter am ZKM Karlsruhe. International waren seine Arbeiten u.a. im Palais des Beaux Arts in Brüssel sowie bei der 5th Beijing International Art Biennale zu sehen.
Auszeichnungen / Preise: 
2008 Hauptpreis der DakART – Biennale für zeitgenössische afrikanische Kunst.