Werdegang / Ausbildung: 
Kay Kastner (*1974) hat in Leipzig, Liverpool und Bochum Film- und Fernsehwissenschaft, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte studiert. Schon während seines Studiums konnte er als Kameramann und Videotechniker bei der Ruhrtriennale und am Schauspielhaus Bochum unter der Intendanz von Matthias Hartmann arbeiten. Zudem hat er in dieser Zeit für zahlreiche Kurzfilmfestivals eigene Filme produziert und wurde dabei mehrfach zum Preisträger gekürt. Nach seinem Studium hat er in Berlin für verschiedene Fernsehproduktions-Firmen (South & Browse, Inflagranti, Weltruf) gearbeitet. Seit 2008 konzentriert er sich verstärkt auf die Verbindung von Tanz und Video. Sein Atelier, der Polymediale Ponyhof, gehört seit 2009 zum festen Veranstaltungsort der Neuköllner Kunst- und Kulturszene.
Wichtige Projekte / Ausstellungen: 
2010 wurde das Tanztheaterstück "Köök", bei dem Kay Kastner mitarbeitete, als beste Theaterproduktion Estlands nominiert. Seine Arbeiten präsentiert er regelmäßig in seinem Atelier, dem Polymedialen Ponyhof. Eine interaktive Videoarbeit zum Thema "Datensicherheit" wurde in Kooperation mit der Medienwerkstatt auf der Berlin Art Week 2013 ausgestellt. Neben Kameramapping und Videoinstallationen zählt die Videotanzperformance "JoJo - eine visuelle Explosion" zu den letzten großen Erfolgen (Polymedialer Ponyhof, at.tension, 100° Berlin).
Auszeichnungen / Preise: 
Seepferdchen (1979)