Werdegang / Ausbildung: 
1953 * in Stuttgart 1972 – 76 Textildesign an der Fachhochschule Coburg Abt. Münchberg, Designer (grad.) 1978 - 83 Studium der Bildhauerei an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, Mag (art.) 1977 Figurenspiel im Ensemble des Experimentellen Figurentheaters Puppodrom in Wien 1980 - 87 Studium von Bewegung und Tanz erweitern die Wahrnehmung von Körper und Raum und werden Basis der künstlerischen Arbeit. Im Zentrum steht die Erfahrung des AfrikanischenTanzes, seine kulturellen und rituellen Hintergründe 1986 - 88 Entwicklung von multimedialen Performances, die Tanz, Bewegung, Zeichnung und Malerei, Raum und Klang interaktiv verbinden. 1990 / 91 Dreimonatiger Arbeitsaufenthalt in Ghana, Westafrika 1992 - 93 Lehrauftrag an der Hochschule der Bildenden Künste Berlin Seit 1994 Lehrauftrag an der Hochschule für Bildende Künste Dresden 1998 / 99 Dreimonatiger Arbeitsaufenthalt in Benin, Westafrika 2000 / 01 Arbeitsaufenthalt in Togo auf Einladung des Centre culturel Francaise in Lome, Seit 1984 Leitung multimedialer Kunstprojekte u. a. in der JVA Moabit, in der JVA Tegel, im KinderKünsteZentrum Neukölln, sowie in weiteren vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung geförderten Projekten. Seit 1984 Freischaffende Künstlerin, in Berlin lebend, Ausstellungen und Performances im In- und Ausland. Ausland
Wichtige Projekte / Ausstellungen: 
Die Werke von Gabriela Oehring bewegen sich im Genre von Zeichnung, Malerei, Rauminstallation und Performance. „Die fiktiven Rauminszenierungen und Interieurs meiner Bilder sind Raumerforschung und Inszenierung zugleich. Die Beschäftigung mit Wahrnehmung und Durchdringung von real erfahrbarem, virtuellem und metaphysischem Raum liegt ihnen zu Grunde, so können unterschiedliche Blickwinkel synchron miteinfließen. Klangformationen, Rhythmen, Energie und Bewegung spielen dabei eine Rolle. Durch das Wiederaufreißen der nassen Farboberflächen, durch Schaben Kratzen usw. wird mir die Erforschung von Bewegung, Körper und Raum in der Fläche möglich, so können immer neue Formulierungen von Raum entstehen. Meine Rauminszenierungen sind grafische Wanderungen, die ähnlich meinen Performances über rituelle Prozesse und Tanzerfahrung entwickelt werden, Orte des Erinnerns und zugleich Suche nach archaischen Elementen im Spannungsfeld von Technik, Architektur, Natur und Kultur.“